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Wenn Schmerzen bei Spondylolisthesis muskulär bedingt sind, können sie von Ihnen selbst behandelt werden.
Spondylolisthesis tritt bei ca. 4 - 7 % der Bevölkerung auf, aber nur bei einem kleinen Prozentsatz der Betroffenen treten auch Symptome, meist Kreuzschmerzen, auf.
Man hat sogar herausgefunden, dass Rückenschmerzen bei dieser Personengruppe nicht häufiger vorkommen, als in der Allgemeinbevölkerung.
Bei Spondylolisthesis gleitet ein Wirbel nach vorne über den darunter
liegenden Wirbel hinweg. Daher spricht man auch von Wirbelgleiten.
Jeder Wirbel der Wirbelsäule kann bei einer Spondylolisthesis aus seiner Position gleiten, aber in den allermeisten Fällen ist die Lendenwirbelsäule (LWS) betroffen, genauer gesagt der unterste Lendenwirbel (L5/S1).
Die Theorie, Spondylolisthesis sei angeboren, ist umstritten, weil man ein Wirbelgleiten noch nie bei einem Neugeborenen gefunden hat. Allerdings gibt es Studien, die zeigen, dass einige Menschen aufgrund ihrer Knochenstruktur für Spondylolisthesis anfälliger sind, als andere.
Es ist aber erwiesen, dass Spondylolisthesis besonders häufig bei Menschen anzutreffen ist, die bestimmte Sportarten oder Berufe ausüben, bei denen der Rücken extrem nach hinten gebeugt bzw. mit einem großen Gewicht (z.B. Rucksäcke) belastet wird.

Solange Sportarten wie Gymnastik, Rudern, gewisse Schwimmstile, Tennis, Ringen, Kraftsport, Fußball oder Speerwerfen nur hobbymäßig betrieben werden, ist die Gefahr einer Spondylolisthesis nicht sehr hoch. Leistungssportler hingegen sind wesentlich gefährdeter.
Häufig beginnt daher Spondylolisthesis schon im Kindes- oder Jugendalter an, wenn die Knochen noch nicht so gefestigt sind und ein solcher Sport leistungsmäßig betrieben wird.

Als Therapie bei Spondylolisthesis wird alles empfohlen, was auch anderen Rückenschmerz-Patienten geraten wird. Bei sehr starken Schmerzen wird manchmal ein Korsett verschrieben. Der Nachteil dieser Ruhigstellung der Wirbelsäule ist, dass die gesamte Rumpfmuskulatur schwindet.
Als letzte Lösung bei Wirbelgleiten wird zu einer Operation geraten. Bei einer solchen OP, einer so genannten Spondylodese (Wirbelkörperverblockung) werden zwei oder mehr Wirbelkörper versteift. Um eine dauerhafte Stabilität zu erreichen, wird zusätzlich ein durch Schrauben gehaltener Stab in die Wirbelkörper implantiert.
Da auch dieser Defekt der Wirbelsäule an sich keine Schmerzen erzeugt, stellt sich die Frage, ob die Schmerzen nicht von einer verspannten Muskulatur kommen.
Selbst wenn ein Nerv durch einen verschobenen Wirbel eingeklemmt wird, dann ist der Wirbel möglicherweise nur deshalb deplatziert, weil ein durch Triggerpunkte verkürzter Muskel eine enorme Zugkraft auf ihn ausübt.
Bevor Sie also vor Schmerzen Depressionen oder Selbstmordgedanken bekommen oder einem nicht umkehrbaren Eingriff in Form einer Operation zustimmen, wäre es besser, Sie würden sich vorher mit dem Thema „Triggerpunkte verursachen Rückenschmerzen“ beschäftigen!
Die Selbstbehandlung Ihrer Triggerpunkte ist harmlos und kostenlos, und Sie haben volle Kontrolle über Ihre Schmerzen.
Diese Seite wurde zum letzten Mal am 12.07.2012 geändert.
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