Startseite > Muskuläre Dysbalancen > Folgen einer unausgewogenen Rückenmuskulatur
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Wenn man kein Spitzensportler ist, macht es nichts, wenn eine Bewegung nicht so reibungslos abläuft, wie sie eigentlich könnte. Nimmt man jedoch an einem sportlichen Wettkampf teil, bei dem jede Sekunde zählt, sieht dies schon anders aus.
Kritisch wird es erst, wenn man in seinen Bewegungen so weit eingeschränkt ist, dass man einen Stock oder gar Gehwagen zur Fortbewegung braucht, morgens zu steif zum Aufstehen ist, keine Treppen mehr steigen, sich nicht mehr bücken oder nicht mehr stehen kann.
Dann wünscht man sich, dass die Muskeln wie in früheren Zeit reibungslos zusammenarbeiten und solche alltäglichen Bewegungen von alleine funktionieren würden!
Wie kann man wieder beweglicher werden?
Kleine Verdickungen in den Rückenmuskeln, sogenannte Triggerpunkte, verhärten einen Muskel, wodurch dieser immer steifer wird. Löst man sie auf, entspannt sich der Muskel, wird wieder weich und voll funktionsfähig!
Wenn die reibungslose Zusammenarbeit unserer Muskeln in einem größeren Maß gestört ist, sind unsere Bewegungen nicht mehr fließend. Einige Muskeln sind durch Triggerpunkte so stark angespannt, dass es bei der kleinsten Fehlbewegung zu einer Verletzung kommt: einer Muskelzerrung, einem Muskelriss oder einem Muskelfaserriss (drei Begriffe für dieselbe Art von Verletzung).
Aber nicht nur die Muskeln kann man dadurch verletzen, sondern auch die Sehnen, Bänder, Knochen oder Gelenke. Je mehr und je größere Triggerpunkte ein Muskel hat, desto größer ist dessen Anspannung, Verkürzung und Fehlfunktion.
Dies erklärt z.B. auch, warum einige Menschen, besonders Sportler, sich immer wieder an der gleichen Stelle verletzen. Solange die verantwortlichen Muskeln durch Muskelknoten verkürzt sind, können ihre Sehnen, Bänder und die verbundenen Gelenke nicht uneingeschränkt funktionsfähig sein.
Eine schlechte Haltung wird vermutlich erst zu einem Problem, wenn damit Schmerzen verbunden sind oder jemand wegen seines Aussehens besorgt sein muss.
In den allermeisten Fällen ist eine falsche Haltung auf Triggerpunkte in den Haltungsmuskeln zurückzuführen. Kleine Muskelkontraktionen in der Bauch- und Rückenmuskulatur sind die Ursache für ein Hohlkreuz oder einen im Bereich der Lendenwirbelsäule abgeflachter Rücken. Ebenso veranlassen sie, dass das Becken nach vorne oder nach hinten kippt.
Ich hatte u.a. das Problem, dass mein Kopf vor meinen Schultern saß und mein Becken nach vorne kippte. Beide Haltungsprobleme konnte ich mit meiner Triggerpunkt-Selbstbehandlung lösen.
Diese Seite wurde zum letzten Mal am 3.3.2013 geändert.
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