Verlegenheits-Diagnose: Psychosomatische Rückenschmerzen

Mann  mit psychosomatischen Rückenschmerzen

Schmerzen im Rücken werden häufig als psychosomatische Rückenschmerzen diagnostiziert, wenn es sich um chronische, unspezifische Rückenschmerzen handelt.

Nachdem ein Patient monatelang mit seinen quälenden Rückenschmerzen ergebnislos von Arzt zu Arzt und von Therapie zu Therapie gerannt ist, bleibt letztendlich oft keine andere Diagnose mehr übrig.

Dies versetzt den Schmerzleidenden nicht selten in Wut, Hilflosigkeit oder Depressionen, wenn er der Meinung ist, dass seine Psyche nicht mehr oder weniger gestört ist als von Menschen ohne Rückenschmerzen. Schließlich sind seine Schmerzen ganz real.

Dabei bedeutet die Diagnose Psychosomatische Rückenschmerzen nicht unbedingt, dass die Schmerzen wirklich von der „Psyche“, also von einem falschen Denken, ausgelöst werden.

„Psychosomatische Rückenschmerzen“ heißt lediglich, dass vom ärztlichen Standpunkt aus körperlich keine Ursache gefunden werden konnte. Der einzig übrig gebliebene Grund kann nur eine psychosomatische Erkrankung sein.

Muskeln als Ursache von
psychosomatischen Rückenschmerzen

Leider untersuchen nur wenige Ärzte die Muskulatur ihrer Patienten. Würden sie sich dafür Zeit nehmen und ihn zusätzlich eingehender über Details seiner Rückenschmerzen ausfragen, würden sie oft feststellen, dass seine Muskeln sich in einem dauerhaft verspannten Zustand befinden.

Für die Entstehung einer muskulären Dauerverspannung gibt es viele Ursachen, wozu natürlich auch psychische Gründe zählen, wie Stress, Nervosität, Angst oder Ähnliches. Die dauerhafte Verspannung der Muskulatur hat allerdings ausschließlich physische Gründe, die man beheben kann.

Was hält einen Muskel in einem Stadium dauerhafter Anspannung?

In der Regel werden verspannte Muskeln als etwas Harmloses und Vorübergehendes betrachtet, da Muskelschmerzen meist nur kurz anhalten und sich durch natürliche Mittel wie Wärme und Ruhe offensichtlich behandeln lassen. Oft hat man nach kurzer Zeit seine Rückenschmerzen überwunden.

Es ist allerdings ein Trugschluss, anzunehmen, dass die Muskulatur zu ihrer alten Form und Funktionsfähigkeit zurückgekehrt ist. Die Muskeln haben nur aufgehört, Schmerz zu bereiten, aber sind immer noch verspannt.

Das eigentliche Problem liegt nämlich in den Muskelfasern, die winzige Verhärtungen, so genannte Triggerpunkte, ausgebildet haben. Eine solche Muskelkontraktion muss gezielt behandelt werden, um sich aufzulösen.

Andernfalls „schlummert“ sie weiter im Muskel, wird jedoch bei der nächsten Überlastung wieder aktiv und sendet dann erneute Schmerzen in den Rücken (oder an andere Stellen) aus.

Im Laufe der Zeit bilden sich immer mehr solcher Muskelknötchen in dem betroffenen Muskel. Durch dessen zunehmende Fehlfunktion werden andere Muskeln überlastet und reagieren ebenfalls mit der Ausbildung von Triggerpunkten usw.

Die Folgen sind muskuläre Dysbalancen, eine schlechte Haltung und zunehmende Schmerzen und Steifheit an mehr und mehr Stellen des Körpers. Man fühlt sich immer älter, und wenn man dann tatsächlich alt geworden ist, dann kann man zumindest dem Alter alles in die Schuhe schieben.



Selbsthilfe bei
psychosomatischen Rückenschmerzen

Warten Sie nicht so lange! Wenn Sie erst einmal alt sind, dann haben Sie so viele Triggerpunkte und damit Schmerzen, dass es sehr lange dauern kann, bis Sie sich wieder besser fühlen.

Unternehmen Sie noch heute etwas gegen Ihre unspezifischen Rückenschmerzen, und behandeln Sie Ihre Rückenschmerzen und Triggerpunkte selbst.




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