Muskelverspannungen im Rücken und Gesäß selbst lösen

Eine Muskelverspannung kennt fast jeder Mensch. Sie ist zwar nicht lebensbedrohlich, kann aber die Lebensqualität erheblich einschränken, besonders, wenn sie den Rücken betrifft.

Muskelverspannungen durch Schwimmen lösen

Neben Rückenschmerzen verschiedenster Stärke ist ein charakteristisches Symptom einer Muskelverspannung Steifheit. Am schlimmsten macht diese sich am Morgen beim Aufstehen bemerkbar. Doch auch tagsüber kann man in den täglichen Bewegungen erheblich eingeschränkt sein.

Solange sich eine Muskelverspannung oder -verhärtung im Anfangsstadium befindet, lassen sich die Muskeln noch relativ leicht durch manuelle Therapien, wie Wärme, Lockerungsübungen, Sport oder Massage lockern.

Eine nur vorübergehend gefühlte Muskelverspannung wird auch als Muskelkater bezeichnet.

Sind die Muskeln erst einmal chronisch verspannt, verhärten sie immer mehr. Im fortgeschrittenen Stadium kann sich ein Muskel steinhart anfühlen, sich verkrampfen oder sogar fühlbare Knoten unter der Haut ausbilden.

Bevor wir uns mit dem Thema beschäftigen, wie man Muskelverspannungen vollständig löst, ist es wichtig, zu verstehen, wie es überhaupt zu einer Muskelverspannung kommt:

Was ist eine Muskelverspannung?

Die Hauptaufgabe eines Muskels besteht darin, sich laufend anzuspannen, um eine Körperfunktion auszuführen oder die Haltung auszubalancieren. Danach entspannt sich der Muskel wieder.

Diese Funktion ist gestört, wenn sich im Muskelgewebe kleine Verdickungen, so genannte „Triggerpunkte“ gebildet haben.

Ein einziger kleiner Muskelknoten reicht schon, um einen Muskel geringfügig zu verkürzen und ihn daran zu hindern, in seine ursprüngliche Länge zurück zu gleiten.

Der Muskel bleibt also im angespannten Zustand, d.h. „verspannt“. Je mehr und je größere Triggerpunkte sich ausbilden, desto kürzer, verdickter und verhärteter wird ein Muskel. Je härter er ist, desto steifer wird er außerdem.

Ein Muskel kann außerdem verhärtet sein, wenn er aufgrund anderer, durch Triggerpunkte verkürzter Muskeln, überdehnt ist.

Woher kommen Rückenschmerzen?

Die Aussage, dass der Rücken aufgrund von starken Rückenverspannungen schmerzt, trifft den Kern nicht ganz. Obwohl man von „Muskelschmerzen“ oder „Myalgien“ spricht, sendet nicht der Muskel als Ganzes Schmerzen aus, sondern die darin enthaltenen Triggerpunkte.

Des weiteren werden Schmerzen im Rücken nicht unbedingt von Triggerpunkten in der Rückenmuskulatur getriggert, sondern in über 50% der Fälle von Muskelknoten der Bauchmuskulatur!

Wie kann man Muskelverspannungen dauerhaft lösen?

Wenn man sich nach den oben genannten Maßnahmen zur Lockerung seiner Muskulatur besser fühlt, dann ist dies nur darauf zurückzuführen, dass der Triggerpunkt „inaktiv“ geworden ist, d.h. keine Schmerzen mehr aussendet.

Er ist aber immer noch in der gleichen Größe vorhanden und verkürzt den Muskel. Eine dauerhafte Entspannung kann nur durch eine Triggerpunkttherapie erreicht werden.

Triggerpunkte gehen nie von alleine weg!

Lesen Sie mehr in meinem Ratgeber, was Sie gegen Ihre Muskelverspannungen im Rücken oder Gesäß selbst tun können, um sie zu lösen.





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