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Photo: Wikimedia-Dr. Peter Klamser |
Selbsthilfe bei Schmerzen im Iliosakralgelenk
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Nur den wenigsten Menschen ist bekannt, dass es noch wahrscheinlicher ist, dass solche Kreuzbeinschmerzen von den umgebenden Muskeln kommen können. Die Gesäßmuskeln können sogar so verspannt oder verhärtet sein, dass sie das Iliosakralgelenk blockieren.
Wenn eine Verschiebung des ISG-Gelenks durch Röntgen nachgewiesen wird, werden Schmerzen und andere Probleme als Iliosakralgelenk-Blockierung diagnostiziert.
Oft finden sich bei Gesäß- oder Rückenschmerzen allerdings auf einem Röntgenbild keine Abnormalitäten im Iliosakralgelenk oder in der Wirbelsäule.
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Im Iliosakralgelenk gefühlte Schmerzen kommen häufig von sogenannten Muskeltriggerpunkten in den Gesäßmuskeln. Dies sind winzige Verhärtungen im Muskelfasergewebe, die Schmerzen an weiter entfernten Stellen auslösen können. |
Des Weiteren senden Triggerpunkte nicht nur Schmerzen aus, sondern verkürzen die betroffenen Muskeln.
Dadurch kann das Iliosakralgelenk (oder auch andere Gelenke) blockiert oder aus seiner Normallage gezogen werden.
Diese Muskeltriggerpunkte lassen sich relativ einfach selbst behandeln. Durch eine solche Selbstbehandlung vergehen normalerweise die Schmerzen oder können zumindest erheblich reduziert werden.
Bei längerer Anwendung können die Muskeln wieder weich und das Iliosakralgelenk aus der Anspannung befreit werden.
In meinem eBuch "Triggerpunkte – Die Lösung für Rückenschmerzen" lernen Sie, wie Sie Ihre Muskelprobleme und Ihre Iliosakralgelenkschmerzen erfolgreich selbst therapieren können.
Mit einem ISG-Syndrom diagnostizierte Patienten klagen über meist einseitige Schmerzen tief im Becken oder im Gesäß. Häufig strahlen diese Schmerzen bis in die Beine aus. Dies kann so störend sein, dass man seine Becken- oder Kreuzschmerzen darüber vergisst.
Zu einer Verstärkung von Rücken- und Beinschmerzen kann es kommen, wenn man sich vorbeugt, mit über gekreuzten Beinen sitzt, vom Stuhl aufsteht, seine Schuhe anzieht, sich im Bett herumdreht o.ä.
Andere beklagte Beschwerden sind Steifheit, Bewegungseinschränkung der Hüfte und ein sehr unruhiger Schlaf, da das Liegen auf dem Rücken mit gestreckten Beinen nicht möglich ist.
Als konventionelle Therapie werden Schmerzmittel, Spritzen, kranken-gymnastische Übungen zur Lockerung der Muskulatur oder auch Einlagen verschrieben.
Ein Chiropraktiker würde ein verschobenes Iliosakralgelenk wieder einrenken, um die bestehende Blockade zu lösen. Da aber die Ursache für diese Blockade durch Triggerpunkte verkürzte Muskeln sind, bleibt das eingerenkte Gelenk oft nur kurze Zeit wieder in seiner korrekten Lage.
Nur wenn eine geeignete Triggerpunktbehandlung erfolgt, die diese Muskelverdickungen in den verantwortlichen Muskeln wirklich auflöst, können diese Muskeln ihre normale Länge zurück erhalten, so dass das Iliosakralgelenk zurückgleiten und in seiner Normallage bleiben kann.
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Diese Seite wurde zum letzten Mal am 10.05.2013 geändert.
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