Wie entstehen Triggerpunkte
im unteren Rücken?



Triggerpunkte entstehen im unteren RückenTriggerpunkte entstehen im unteren Rücken

An das plötzliche Auftreten Ihrer Rückenschmerzen können Sie sich wahrscheinlich erinnern.

Meist war entweder eine „falsche" Bewegung, eine zu lange Beanspruchung des Rückens oder ein zu schweres Heben der auslösende Moment.

Die eigentliche Ursache für Ihre Schmerzen, ein Muskeltriggerpunkt, kann in einem solchen Moment entstehen. Aber genauso gut kann seine Entstehung schon eine lange Zeit zurückliegen, und der Triggerpunkt ist nur von seinem latenten (inaktiven) in einen aktiven Zustand gewechselt. Diese aktiv gewordene Myogelose sendet nun Schmerzen aus.

Triggerpunkte entstehen hauptsächlich durch Überlastung von Muskeln. Eine solche Überlastung kann entweder plötzlich stattfinden oder über einen längeren Zeitraum.

Beispiele, wie Triggerpunkte
durch plötzliche Muskelüberlastung entstehen können:

Zu einer plötzlichen Überlastung von Muskeln kommt es in erster Linie bei Unfällen / Autounfällen und Stürzen, in deren Verlauf einige Muskeln übermäßig gestaucht oder überstreckt werden. Dadurch erhalten diese auf einen Schlag viele winzige Triggerpunkte. Dies ist der Grund, warum in der ersten Zeit nach einem Unfall viele Muskeln schmerzen können.

Im Laufe der Zeit werden die Triggerpunkte inaktiv, und man fühlt sich früher oder später wieder besser. Bleiben einige aktiv, bleiben auch die Schmerzen oder andere durch Triggerpunkte hervorgerufene Missempfindungen und werden so chronisch.

Daher sind Muskeltriggerpunkte auch die Hauptursache eines Schleudertraumas, das hauptsächlich durch Autounfälle ausgelöst wird, manchmal aber auch beim Boxen, Karate, Judo u.ä.

Ebenso kann man sich durch das Tragen, Heben oder Schieben zu schwerer Lasten plötzlich Triggerpunkte zuziehen.

Beispiele, wie Triggerpunkte
durch chronische Muskelüberlastung entstehen können:

Ein klassisches Beispiel für eine Muskelüberlastung, die über einen längeren Zeitraum stattfindet, sind einseitige, starre Bewegungsabläufe bei der Arbeit.


Rückenschmerzen entstehen im Bür - Dreamstime 10831473Triggerpunkte entstehen im Büro

Betroffen sind nicht nur Fließbandarbeiter, die den ganzen Tag die gleiche Bewegung ausüben, oder der Maler, der seinen Arm immer gleich benutzt, sondern auch die Büroangestellte, die in der gleichen (schlechten) Haltung den ganzen Tag lang vor dem Computer sitzt.

Regelmäßige, schwere körperliche Arbeit missbraucht einige Muskeln ebenso wie chronische Muskelanspannung aufgrund von Stress.

Dies heißt allerdings nicht, dass man am besten gar nicht arbeitet, damit keine Triggerpunkten entstehen. Auch Unterforderung durch Bewegungsmangel tut Muskeln nicht gut, und es bilden sich diese kleinen Muskelverhärtungen.

Andere Gründe für die Entstehung von Triggerpunkten

Unterfordert werden Muskeln nicht nur mangels Bewegung, sondern auch durch das Tragen eines Gipsverbandes, einer Schiene, einer Schlinge usw.

Sport ist ein weiterer Bereich, bei dem leicht Triggerpunkte entstehen. Viele Menschen denken beim Sport nicht unbedingt an ihre Muskeln und wissen oft nur wenig darüber, wie diese dabei benutzt werden. Folglich werden Muskeln leicht über-strapaziert, wenn man die sportliche Betätigung übertreibt, z.B. weil man zu untrainiert ist.

Auch beim Sport besteht die Gefahr, dass Triggerpunkte durch sich immer wiederholende Bewegungen entstehen. Schwimmt man zum Beispiel eine Bahn nach der anderen im gleichen Schwimmstil oder schwingt seinen Tennisschläger längere Zeit auf die gleiche Art und Weise, nehmen dies die Muskeln sehr übel.

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