Ursache von Schmerzen
beim Bandscheibenvorfall

Mann mit Bandscheibenvorfall


Rückenschmerzen werden häufig als Bandscheibenvorfall bzw. -prolaps diagnostiziert, wenn sie mit Taubheitsgefühlen oder Lähmungen und Schmerzen in den Beinen einhergehen.

Es wird vermutet, dass der Ischiasnerv im Bereich der Lendenwirbelsäule von den dort liegenden Bandscheiben eingeklemmt ist.

In schweren Bandscheibenvorfällen kann es sogar vorkommen, dass Sie Ihre Blase oder Ihren Darm nicht mehr kontrollieren können.

Beweisen Röntgenbilder
einen Bandscheibenvorfall?

Bandscheiben und Wirbel

Halten Schmerzen nach einem diagnostizierten Bandscheibenvorfall über mehrere Woche an, werden oft weitere Untersuchungen wie bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT etc.) eingesetzt, um der Ursache auf die Spur zu kommen.

Allerdings kann man mit Röntgenstrahlen oder Magnetresonanztherapie Bandscheiben nicht abbilden. Wenn der Abstand zwischen zwei Wirbeln sehr klein ist, wird angenommen, dass die dazwischen liegende Bandscheibe abgenutzt sein könnte und einen Bandscheibenprolaps verursacht.

Nun weisen aber viele Menschen, die keine Rückenschmerzen oder die oben genannten Symptome eines Bandscheibenvorfalls haben, solche Wirbel-Ungleichmäßigkeiten unter dem Röntgenschirm auf. Auf der anderen Seite gibt es wiederum viele Menschen mit all den genannten Beschwerden, deren Bandscheiben gesund sind!

Da stellt sich zu Recht die Frage, ob ein diagnostizierter Bandscheibenvorfall notwendigerweise die Ursache Ihrer stechenden Rückenschmerzen (oder Bauchschmerzen) ist.

Muskeln als Ursache für Schmerzen
beim Bandscheibenvorfall

Leider sieht man auf Röntgen- oder einfachen MRT-Bildern keine Muskeln. Deshalb kann man sich nur schwer vorstellen, wie die an den Wirbeln verankerten Muskeln auf eine veränderte Wirbelposition reagieren. Sie müssen sich nämlich anpassen - und dies tun sie, indem sie Triggerpunkte ausbilden.

Aber oft ist es umgekehrt: Wenn die Rückenmuskulatur stark durch Triggerpunkte verspannt und verhärtet ist, dann üben die Rückenmuskeln einen so großen Druck auf die Wirbel aus, dass sie diese zusammenquetschen oder sie aus ihrer Normalposition ziehen können. So kommt es dann zu einem sogenannten Bandscheibenvorfall.

In beiden Fällen sind jedenfalls Triggerpunkte im Spiel und wenn diese aktiv sind, senden sie zusätzlich zu den Schmerzen eines eingeklemmten Ischiasnerves Muskelschmerzen in den Rücken oder Bauch, die man mit echten Bandscheibenschmerzen verwechseln kann, gegen die wirklich nur eine Operation hilft.

Hilfe bei Schmerzen von einem
Bandscheibenvorfall

Egal, ob Sie operiert oder nicht operiert wurden:

Sie werden immer von einer Deaktivierung Ihrer Triggerpunkte profitieren. Selbst wenn Ihre Schmerzen nicht direkt von einem Triggerpunkt kommen sollten, dann werden sich durch eine Selbstbehandlung Ihrer Triggerpunkte Ihre Muskeln und Wirbel lockern.

Dies wird desweiteren zu einer allgemeinen Entspannung führen und für mehr Flexibilität Ihrer Rückenmuskulatur sorgen.

Lesen Sie hier den Bericht eines Käufers, der immer noch Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall und einer drauffolgenden Operation hatte.




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