Selbsthilfe bei
Schmerzen am ganzen Körper

Selbsthilfe Schild

Schmerzen am ganzen Körper sind oft muskulär bedingt. In der Medizin spricht man von einem „Myofaszialen Schmerzsyndrom". Winzige Verhärtungen in den Muskeln, sogenannte Triggerpunkte , verursachen diffuse Schmerzen und andere Symptome im Körper.

Oft werden Patienten, die darunter leiden, allerdings mit Fibromyalgie diagnostiziert, da nur wenige Ärzte sich mit dem Myofaszialen Schmerzsyndrom auskennen. Es gibt einige Kriterien, die dabei helfen, diese beiden Myalgien voneinander zu unterscheiden.

Als ich 2009 unter diffusen Schmerzen am ganzen Körper litt (besonders nachts), wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass es sich dabei um Muskelschmerzen handelte. Ebensowenig hatte ich jemals zuvor etwas von Triggerpunkten gehört!

Leiden Sie auch unter diffusen Schmerzen?

Wenn Sie ebenfalls unter Schmerzen im Gesicht, Rücken, Armen, Beinen oder anderen Stellen leiden, dann sollten Sie unbedingt herausfinden, ob diese von Triggerpunkten erzeugt werden!

Die persönliche Geschichte
der e-book-Autorin

Nachfolgend erzähle ich Ihnen, wie ich lernte, mich selbst von meinen diffusen Schmerzen im Gesicht (Kiefer), Schultern, Rücken, Hüften und Beinen zu heilen:

Als ich 2009 in Neuseeland zu einem Kieferorthopäden ging, um mir eine neue Knirschschiene anfertigen zu lassen, hatte ich bereits fast 20 Jahre lang nachts mit den Zähnen geknirscht.

Bis dahin war der eindeutige Kommentar aller „Spezialisten", die ich während dieser Jahre aufgesucht hatte, dass Zähneknirschen von Stress käme und man dagegen nichts machen könne, außer seine Zähne durch eine Schiene zu schützen.

Ganz hatte ich dies nie geglaubt, da ich in den 20 Jahren wirklich nicht durchgehend Stress hatte. Aber natürlich gab es solche Phasen, wie auch im Leben nicht-zähneknirschender Menschen.

Na ja, jedenfalls war ich mehr als erfreut, als der Kieferorthopäde mir eröffnete, dass es eine Theorie gäbe, nach der verspannte Muskeln fürs Zähneknirschen verantwortlich seien. Er könne einen speziellen „Splint" anfertigen, den ich 24 Stunden pro Tag tragen müsse.

Dieser würde meinen Kiefer in einer Position halten, in der sich meine Muskeln vollkommen entspannen könnten. Durch diese vollkommene Entspannung könnte dann eventuell das Zähneknirschen aufhören…

Leider entpuppte sich der „Splint" als eine sehr unbequeme Sache, da er meinen Unterkiefer nach vorne positionierte. Außerdem bekam ich im Laufe der darauf folgenden Wochen Schmerzen am ganzen Körper, deren Ursache ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstand.

So gewöhnte ich mir das Zähneknirschen ab

Währenddessen hatte ich schon im Internet geforscht, ob es nicht tatsächlich eine Methode gäbe, mit der man sich das nächtliche Zähneknirschen abgewöhnen könne. Eine der vielversprechendsten Ideen schien mir die Einnahme eines hoch dosierten Magnesiumpräparates zu sein. Und tatsächlich: nach wenigen Tagen hörte ich auf, mit den Zähnen zu knirschen.

Natürlich half dies nicht gegen meine Schmerzen in den Beinen, Rücken, Schultern und Kiefer. Da ich vermutete, dass in meinem Nacken ein Nerv eingeklemmt war, ging ich zu einem Chiropraktiker. Dieser diagnostizierte ein ausgerenktes Kiefergelenk, auf das mein ganzer Körper mit Schmerzen reagieren würde.

Die zwei Einrenkungsversuche des Chiropraktikers erzeugten leider noch mehr Schmerzen. Aber es half mir schon viel, dass ich nun eine „offizielle“ Diagnose hatte und meine Vermutung bestätigt wurde, dass etwas mit dem „Splint“ schief gelaufen sein musste.

Ich wollte nicht mit solchen chronischen Schmerzen leben!

Weitere Tage folgten, an denen ich stundenlang im Internet nach einer Lösung suchte. Nach langem Suchen endlich las ich den Bericht einer Frau, die ihre Rückenschmerzen und Kieferprobleme durch eine bestimmte Selbstbehandlungs-Methode gelöst hatte.

So fing ich an, mich darüber genauer zu informieren. Ich lernte über Muskeln, Muskelschmerzen (Myalgien), Triggerpunkte und deren methodische Deaktivierung.

Jeden Tag behandelte ich meine Muskeln. Schnell bemerkte ich, wie wirksam diese Methode war und dass es in der Tat die einzige Möglichkeit war, meine Muskelschmerzen loszuwerden.

Einige Triggerpunkte kamen immer wieder, und ich machte mich daran, herauszufinden, warum dies der Fall war. Im Laufe der Monate lernte ich, wie die Muskeln zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen.

Durch ständiges Beobachten, wie meine Muskeln auf die Behandlung reagierten, fand ich heraus, wie ich einen Muskel dauerhaft von diesen winzigen Muskelverhärtungen befreien konnte, und in welcher Reihenfolge ich meine Muskeln behandeln musste.

Umwerfende Erfolge durch Triggerpunkttherapie

Die Erfolge, die ich bemerkte, spornten mich an, nicht aufzugeben. Im Laufe der Zeit fand ich immer mehr Triggerpunkte, die ich dann methodisch therapierte und so deaktivierte. Meine „größten" Erfolge habe ich unten auf meiner Rückenschmerzen Homepage für Sie zusammengefasst.




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